Freizeit: Vielfalt zählt
Vielseitige Mädchen – normale Freizeitler – Jungs als Medienkonsumenten
Die erhobenen Freizeitaktivitäten umfassen vier Dimensionen: Sport, Medienkonsum, Kultur sowie häuslich-familiäre Aktivitäten. Typisiert man die Kinder anhand dieser Bereiche, so ergibt sich auf der einen Seite ein Mainstream von Kindern (50%), die in ihrer Freizeit unterschiedlichen Aktivitäten nachgehen. Hierzu gehört sowohl Sport und Bewegung, Freunde treffen, Unternehmungen mit der Familie als auch die Mediennutzung. Je nach Neigung werden hierbei unterschiedliche Aktivitäten ausgeübt und die Kinder unterscheiden sich natürlich im Einzelnen in ihren jeweiligen Vorlieben.
Abgrenzen lassen sich von diesen
„normalen Freizeitlern“ zwei andere Gruppen, die sich deutlich in ihren Alltagswelten voneinander unterschieden. Zur Gruppe der „vielseitigen Kids“ (24%) rechnet die Studie solche Kinder, die sich neben Aktivitäten mit Freunden und Sport in ihrer Freizeit vor allen Dingen musisch-kulturellen Kreativangeboten widmen. Vielseitige Kids lesen viel, machen selber Musik, basteln oder malen oder sind in den Bereichen Ballett, Tanzen oder Theater aktiv. Mädchen stellen in dieser Gruppe die absolute Mehrheit. Fast schon entgegengesetzt hierzu ist das Freizeitprofil der
„Medienkonsumenten“ (26%). Diese Kinder sind zwar ebenfalls häufig mit Freunden zusammen und sportlich aktiv, beschäftigen sich jedoch ansonsten vor allem mit Fernsehen oder Computerspielen. Kulturelle Aktivitäten und Lesen sind hier nicht üblich. In dieser Gruppe stellen Jungen die absolute Mehrheit.
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